FAQs zu Online-Banking (FinAPI)
Frage
Warum werden über die FinAPI-Schnittstelle die Rechnungen nicht automatisch zugewiesen?
Betrifft
💶 Buchhaltung
⚙️ Administration
Kurzantwort
Eine automatische Zuweisung erfolgt nur dann, wenn Absendername, IBAN, Verwendungszweck und Betrag eindeutig zu einer offenen c-entron-Rechnung passen. Bei Abweichungen bleibt der Zahlungseingang offen und muss manuell zugeordnet werden.
Lösung / Überblick
Bitte prüfen Sie die folgenden Punkte:
- Stimmt der Name des Überweisenden mit dem Kundennamen im Adressstamm überein?
- Ist die in der Überweisung genutzte IBAN beim entsprechenden Kunden im Adressstamm hinterlegt?
- Enthält der Verwendungszweck eine eindeutige c-entron-Rechnungsnummer?
- Passt der überwiesene Betrag exakt zu einer einzelnen Rechnung (keine Sammel- oder Teilzahlung)?
- Ist mindestens Version 2.0.2509.68 im Einsatz (relevant bei Filialen mit unterschiedlichen Nummernkreisen)?
👉 Erst wenn alle Kriterien eindeutig zutreffen, ordnet FinAPI den Zahlungseingang automatisch der passenden Rechnung zu.
Hintergrund
Die FinAPI-Schnittstelle gleicht jeden eingehenden Zahlungsverkehr anhand mehrerer Kriterien (Absendername, IBAN, Verwendungszweck, Betrag) mit den offenen Rechnungen im c-entron-System ab. Eine automatische Zuweisung erfolgt nur, wenn alle Daten konsistent sind. Sind die Treffer mehrdeutig oder weichen einzelne Felder ab, bleibt der Vorgang bewusst offen, damit eine manuelle Prüfung erfolgen kann – das verhindert Fehlbuchungen bei ähnlichen Kundennamen oder gleichen Beträgen.
Häufige Fehler
Typische Ursachen oder Missverständnisse sind:
- Der Überweisende nutzt einen abweichenden Firmen- oder Privatnamen, der nicht im Adressstamm hinterlegt ist.
- Eine zweite oder neue Bankverbindung des Kunden ist im Adressstamm nicht gepflegt.
- Im Verwendungszweck fehlt die Rechnungsnummer oder ist falsch geschrieben.
- Sammelüberweisungen werden in einem Betrag erfasst, ohne dass die Aufteilung nachvollziehbar ist.
- Eine veraltete c-entron-Version ist im Einsatz (vor 2.0.2509.68 bei Filialen mit unterschiedlichen Nummernkreisen).
👉 In diesen Fällen bleibt der Zahlungseingang als „nicht zugewiesen“ stehen und muss manuell – z. B. bei Sammelüberweisungen mit Aufteilung auf mehrere Belege – nachgepflegt werden.
Tipp
Bei Kunden mit mehreren Bankkonten oder abweichenden Firmennamen sollten alle bekannten IBANs und Schreibweisen im Adressstamm hinterlegt werden. So erhöhen Sie die Trefferquote der automatischen Zuweisung deutlich. Bei wiederkehrenden Sammelüberweisungen empfiehlt es sich, mit dem Kunden eine eindeutige Strukturierung des Verwendungszwecks (z. B. „RG 12345 + RG 12346“) abzustimmen.